2. Quartiersgespräch Hammerhütte mit vielen Anregungen

                                                                             24. November 2015

 

Begegnungsstätte für ältere Menschen fehlt - Parken kein Problem mehr

 

Der Seniorenbeirat der Stadt Siegen konnte zum 2. Quartiersgespräch Hammerhütte wieder zahlreiche ältere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem

Siegener Stadtteil in der AWO-Werkstatt am Effertsufer begrüßen. Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach machte gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich, dass es bei der Quartiersentwicklung darum geht, durch entsprechende Konzepte der Stadtentwicklung dafür zu sorgen, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrer Wohnumgebung verbleiben können, ohne einen teuren Pflegeheimplatz in Anspruch nehmen zu müssen. Man wolle die Wünsche aus der Bevölkerung daher an die für Stadtplanung und -entwicklung zuständigen Stellen der Krönchenstadt weitergeben. Insbesondere die Themen Bauen und Wohnen seien in diesem Zusammenhang wichtige Arbeitsfelder des Seniorenbeirates. Da beim 1 .Quartiersgespräch insbesondere das bis dahin leidige Parkproblem in dem Wohnbezirk rund um das Effertsufer angesprochen worden war, hatte der Beirat diesmal die für Straße und Verkehr zuständige Abteilungsleiterin Anke Schreiber, gleichzeitig stellv. Fachbereichsleiterin im Fachbereich 7 Städtebau, Verkehr und Zentrale Gebäudewirtschaft, eingeladen. In der Diskussion zeigte sich bald, dass die Bewohner der Hammerhütte überwiegend positive Erfahrungen mit dem neuen städtischen Parkkonzept und seiner Umsetzung gemacht haben. Kleinere Optimierungsvorschläge bzw. -anfragen will Anke Schreiber in ihrer Behörde prüfen lassen. "Wir sind eigentlich rundherum zufrieden, was das Parken betrifft", brachte es ein Gesprächsteilnehmer auf den Punkt. Nach einer kritischen Information des Arbeitskreissprechers Dr. Wolfgang Bauch über das neue Krankenhausstrukturgesetz bestand anschließend unter der Moderation der stellv. Beiratsvorsitzenden Dr. Maria Czell Gelegenheit,  Kritik, Wünsche und Anregungen aus dem Wohnumfeld vorzubringen. So wurden vor allem die an einigen Stellen zu schmalen Bürgersteige moniert. Da es sich hier um eine aktuelle Maßnahme der Sicherheit handelt, soll das Problem sofort an die städtische Abteilung Straße und Verkehr weitergeleitet werden. Auch würden Laub und Schnee auf einigen Bürgersteigabschnitten nicht rechzeitig und hinreichend beseitigt, klagten einige Gesprächsteilnehmer. Vermisst wurde von vielen älteren Menschen eine geeignete Begegnungsstätte im Quartier, "wo man sich zwanglos treffen und mal ein Bier trinken kann". Alle Vorschläge, so Vorsitzender Dr. Horst Bach, sollen jetzt an die städtische Abteilung 7/5 Stadtplanung weitergegeben werden. Wie deren Abteilungsleiterin Isabel Briese dem Beirat mitteilte, wird sich der für diesen Bereich zuständige Bauleitplaner Patrick Kobusinski nach Fertigstellung der Beplanung des Gebietes rund um Kochs Ecke und Kirchweg

um einen verbesserten quartiersgerechten Bebauungsplan im Wohngebiet Hammerhütte kümmern. So soll Herr Kobusinski denn auch auf Wunsch der Gesprächsteilnehmer zum 3.Hammerhütter Quartiersgespräch Mitte des nächsten Jahres eingeladen werden. Eines wurde aber auch deutlich: Nach Beruhigung der Parksituation im Bereich Hammerhütte will die Stadt Siegen zunächst "Brennpunkte"  in anderen Stadtbezirken vorrangig "entschärfen". Gleichwohl will der Seniorenbeirat im Bezirk Hammerhütte "am Ball bleiben" und mit dazu beitragen, dass dieses alte städische Wohnviertel in Zukunft eine verbesserte Lebens- und Aufenthaltsqualität für Alt und Jung erhält.


Parkplatzproblematik in der Weidenauer Haardtstraße

                                                                                                                                                                                   15. November 2015



Der Seniorenbeirat der Universitätsstadt Siegen hat sich jetzt der Parkplatzproblematik in der Weidenauer Haardtstraße angenommen. Besonders zahlreiche ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger waren in den vergangenen Wochen und Monaten an den Beirat mit der Bitte herangetreten, sich bei der Stadt Siegen für ihr Anliegen einzusetzen. In der Haardstraße werden ständig die Bürgersteige zugeparkt, so dass es kaum noch möglich ist, diese uneingeschränkt barrierefrei zu benutzen. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Winter befürchten die Anwohner bei Schneefall das Schlimmste. Passanten mit Rollator, Rollstuhl, Gehhilfen und Kinderwagen fänden oft in der zur "Boxengasse" verkommenen Haardtstraße einfach keinen Platz mehr auf dem Bürgersteig.

Feuerwehr, Notarztwagen, Müll- und Räumfahrzeuge fänden bei der voll zugeparkten Straße oft einfach kein Durchkommen mehr, hieß es aus Anwohnerkreisen. Der Seniorenbeirat hat die Situation jetzt der Straßenverkehrsbehörde der Krönchenstadt gemeldet und auf Wunsch der Anlieger vorgeschlagen, in der Haardtstraße die gleichen Stellplatzmarkierungen anzubringen wie in der darunterliegenden Erzstraße. Wie Michael Dinter jetzt dem Seniorenbeirat mitteilte,

will die Verwaltung die Entzerrung des ruhenden Verkehrs in der Haardtstraße als Antrag in die nächste Verkehrsausschusssitzung einbringen.


Auch mit 225 Jahren noch immer für den Siegener Seniorenbeirat aktiv

                                                                              02. November 2015

 

In der Tat, mit Dr. Horst Bach, Dr. Maria Czell und Dr. Wolfgang Bauch kommen nunmehr

3 x 3 Vierteljahrhunderte zusammen. Sie alle konnten in diesem Jahr ihren 75ten Geburtstag begehen und gehören seit 2007 dem Siegener Seniorenbeirat an. Horst Bach war zunächst Pressesprecher und wurde 2012 zum Vorsitzenden gewählt. Die Umsetzung sozialpolitischer Ziele, welche sich der Seniorenbeirat als Sprachrohr der älteren Generation gesetzt hat, sind sein zentrales Anliegen. Hierzu gehören in erster Linie die Mitwirkung bei der seniorengerechten Gestaltung der Stadt, die Vermittlung von Kontakten zu den jeweils zuständigen Einrichtungen zur Unterstützung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie die Zusammenarbeit mit anderen seniorenbedeutsamen Institutionen. Besonders wichtig ist ihm ein gedeihliches Miteinander im Sinne aller Beteiligten. Von zentraler Bedeutung ist ihm auch der stetige förderliche Austausch zwischen Alt und Jung. Maria Czell ist ebenfalls seit 2007 Mitglied des Vorstandes, seit 2012 ist sie Erste Stellvertretende Vorsitzende. Wolfgang Bauch ist seit dieser Zeit Sprecher des Arbeitskreises 1: Bauen, Wohnen, soziale Einrichtungen, Gesundheit, Infrastruktur und Pflege. Das besondere Interesse von Dr. med. Czell und Dr. med. Bauch gilt der Situation von Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern sowie Wohnen im Alter. Durch Besuche der entsprechenden Häuser machen sie sich auch ein Bild über unzureichende Bedingungen vor Ort. Sie versuchen die Öffentlichkeit hierfür zu sensibilisieren und tragen ihre Ergebnisse zusammen mit Verbesserungsvorschlägen den jeweiligen Entscheidungsträgern vor.

 

Hier nun ein kurzer Rückblick in die Lebensgeschichte der drei Jubilare:

 

Horst Bach ist ein echter Weidenauer und besuchte dort das Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium. Schon früh galt sein Interesse vielseitigen Sportarten, welche er auch aktiv verfolgte. Seine besondere Beziehung zum Fußball wurde damals schon deutlich. Bereits als Jugendlicher übte er das Amt des Schiedsrichters aus. Bei seinen Mitschülern war er in dieser Zeit schon ein gefragter Mann, insbesondere, wenn die jeweiligen Parallelklassen im Kampf um das runde Leder wetteiferten. Als konsequenter und umsichtiger Leiter schreckte er auch nicht vor Platzverweisen zurück. In den Sechzigern gab es noch nicht die berüchtigte Rote Karte, sondern es genügte die ausgestreckte Hand in Richtung Kabine. Später begleitete Horst Bach zahlreiche verantwortungsvolle Ämter, im Fußball wie auch in vielen anderen Sportarten. Während seiner Studentenzeit arbeitete er mehrfach in den Semesterferien als Schaffner bei der Siegener Kreisbahn, damals für ein Salär von 2,20 DM pro Stunde. Ein Kollege mit gleichem Dienstgrad war zu dieser Zeit übrigens Wolfgang Bauch. Beide trugen Uniform mit Schirmmütze. Nicht zu vergessen: Einer ihrer unmittelbaren Vorgesetzten war Heinrich Killet, später von Anbeginn bis heute im Seniorenbeirat aktiv. Runde 40 Jahre stand der Diplom-Pädagoge und Doktor der Philosophie im Schuldienst, davon 20 Jahre in der Schulleitung. Die letzten 12 Jahre seiner Amtszeit wirkte er als Schulamtsdirektor im Kreis Olpe. Horst Bach ist auch sachkundiger Bürger in verschiedenen städtischen Ausschüssen. Seine vielfältige Erfahrung als Sportjournalist setzt er auch seit verschiedenen Jahren als Schriftleiter der Geisweider Stadionzeitung “VfL Aktuell“ ein, welche auch von Insidern liebevoll “Fürsten Playboy“ genannt wird.

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Für Maria Czell , geborene Prall, ist das Wort „Flüchtling“ zutiefst bekannt aus eigenen leidvollen Erfahrungen. Ist sie doch im Herbst 1944 aus dem Norden von Siebenbürgen, damals zu Ungarn gehörig, mit dem Treck geflüchtet und in Oberösterreich gelandet. Bei ihr sind noch viele Erinnerungen an Kälte, Hunger und unfreundliche, teilweise kränkende Menschen wach. Im Salzkammergut lebte sie dann bis 1953, wo sie auch 7 Jahre lang die Schule besuchte. Mit der Zeit legte sich die Fremdenfeindlichkeit des Aufnahmelandes, so dass sie gerne an diese Kindheitsjahre zurückdenkt. Später nahm ihr Vater als gelernter Zimmermann eine Stelle in einem Bergwerk bei Aachen an, und die Familie wurde 1955 eingebürgert. In dieser Stadt machte sie auch ihr Abitur. Maria Czell studierte in Köln und Freiburg Humanmedizin, legte 1966 das Staatsexamen ab und erlangte 1968 den Doktorgrad der Medizin. Anschließend war sie jeweils längere Zeit in verschiedenen medizinischen Einrichtungen tätig, zuletzt als Fachärztin für psychotherapeutische Medizin.

 

Nach Eintritt in den Ruhestand erwanderte sie, immer gespannt auf Neues, mit ihrem Mann, Dr. Gernot Czell, mit einem ca. zehn kg schweren Rucksack den Jakobsweg von Siegen bis Santiago de Compostella, ein einmaliges unvergessliches Erlebnis für beide. Noch heute pflegt sie ihre hohe musikalische Begabung, dies u.a. auch durch ihre engagierte und kreative Mitwirkung im interkulturellen Chor. Ganz innigen Kontakt hat sie zu ihren drei Enkelkindern, besonders seit sie im Ruhestand ist.. Nach weiteren erfolgreichen Studien in der Feministischen Theologie engagiert sie sich gegenwärtig noch mit hohem Einsatz im Ethikforum der Südwestfälischen Diakonie

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Wolfgang Bauch wurde im Mai 1940 in Niederschlesien geboren. Sein Vater fiel als Soldat in Russland im Jahre 1944. Hautnah erlebte auch er die körperlichen Strapazen, die Bedrohungen und seelischen Belastungen eines Flüchtlingsweges. So floh er mit seiner Mutter1945 zunächst nach Thüringen, dem Heimatort seines Vaters. Drei Jahre später waren sie erneut auf der Flucht, diesmal aus der sovjetischen Besatzungszone nach Westdeutschland Schließlich fanden sie in Siegen eine dauerhafte Bleibe. Wolfgang Bauch war dankbar ,später dort das damalige Städtische Gymnasium besuchen zu dürfen, er ist heute noch stolz auf seine humanistische Ausbildung mit Latein und Griechisch als Hauptfächern ,wodurch sein späterer Lebensweg entscheidend geprägt wurde. Nach Abitur und einjähriger Bundeswehrzeit nahm er in Bonn das Studium der Medizin auf, welches er mit der Promotion abschloss. Nach Beendigung seiner praktischen Ausbildung an mehreren Krankenhäusern übernahm er eine Praxis in der Siegener Oberstadt, welche er als Facharzt für Allgemeinmedizin bis zu seinem 67. Lebensjahr führte. Dr. Wolfgang Bauch blickt zufrieden und dankbar zurück. „Ich habe immer gerne gearbeitet, der ‚praktische Arzt’ war mein Lebensziel. Ich habe mit meinen meistens recht alten Patienten viel geredet, ich wollte keine Organe wieder gesund machen, sondern den ganzen Menschen. Dazu gehörig auch seine Seele, ich wollte wissen wie er lebt, wie er denkt und was seine Worte sind.“

Neben seiner Arbeit im Seniorenbeirat engagiert er sich noch zusätzlich in einer politischen Partei im Sinne der Dritten Generation. Gerne geht er mit seiner Gattin Renate auf Reisen, die ihn u.a. schon über den Polarkreis bis zum Nordkap geführt haben. Bereits vor längerer Zeit hat er mit seinen Söhnen noch das Spielen der Viola gelernt. Mit Erfolg und Vergnügen spielt er schon seit vielen Jahren im Collegium Musicum.

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Für die restlichen rund 18 Monate aktiver Seniorenbeiratsarbeit werden sich Horst Bach, Maria Czell und Wolfgang Bauch neben anderen Aufgaben vertieft Problemen der Altersarmut zuwenden. Wünschen wir den Jubilaren noch viel Schaffenskraft und für die Zukunft noch eine Reihe gesunder, froher und erfüllender Erfahrungen.


Vorsitzender des Seniorenbeirates vollendet Dreivierteljahrhundert

                                                                                   21. Oktober 2015

Auf der letzten Sitzung des Siegener Seniorenbeirates gab es einen Jubilar zu ehren: Dr. Horst Bach, Seniorenbeiratsvorsitzender, vollendete am 30. September sein 75. Lebensjahr.

Runde 40 Jahre stand der Diplom- Pädagoge und Doktor der Philosophie im Schuldienst . davon 20 Jahre in der Schulleitung. Die letzten 12 Jahre seiner Amtszeit wirkte er als Schulamtsdirektor im Kreis Olpe.

Seit August 2007 gehörte es als Pressesprecher des Siegener Seniorenbeirates dem Vorstand an und wurde 2012 einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.

Horst Bach ist zudem sachkundiger Bürger in verschiedenen städtischen Ausschüssen. Zu seinen journalistischen Schwerpunkten zählen Probleme der Dritten Generation, Kampf gegen Altersarmut und Diskriminierung jeglicher Art sowie Portraits rüstiger Seniorinnen und Senioren.

Seine vielfältigen Erfahrungen als Sportjournalist und ehemaliger Schiedsrichter kommen zudem in der Geisweider Stadionzeitung „VfL- Aktuell“ ,von Insidern auch liebevoll

“Fürsten- Playboy“ genannt , mit hohem Gewinn zum Tragen.

Im Rahmen der Beiratssitzung bedankte sich die Vorsitzende der Regiestelle Leben im Alter , Frau Astrid E. Schneider, herzlichst bei dem Jubilar, dies insbesondere für seinen Ideenreichtum, seine vielfältigen Impulse, seine Zielstrebigkeit und das gedeihliche Miteinander .


Astrid E. Schneider bedankt sich bei Dr. Horst Bach für die gemeinsame Zusammenarbeit und überreicht ein Geschenk.

Siegener Seniorenbeirat fordert Sperrung der Fußgängerzone für Radfahrer in der Bahnhofstraße

                                                                                       15. Oktober 2015

In der jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Siegener Seniorenbeirat mit einem Verkehrsproblem, welches bereits vielerlei Ärger hervorgerufen hat, und dies nicht nur bei ältern Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Konkret geht es um die Fußgängerzone in der Siegener Bahnhofstraße, welche nach wie vor für den Radverkehr freigegeben ist. Immer wieder kommt es zu vermeidbaren Behinderungen , Belästigungen und Gefährdungen durch rücksichtslose Radfahrer. Manche scheinen dieses etwa 150 Meter lange Straßenstück mit einem Hindernisparcours für Geschicklichkeitstraining zu verwechseln. Auf mehr Rücksicht angesprochen, reagieren einige der Fahrradfahrer mit unbotmäßigen Bemerkungen und teilweise sogar beleidigenden Äußerungen. Vor diesem Hintergrund hat Seniorenbeirat der Stadt Siegen die folgende Resolution verfasst:

 

„Die Fußgängerzone in der Siegener Bahnhofstraße ist ausnahmslos für den Fahrradverkehr zu sperren.“

Begründung: Eine Fußgängerzone ist ein geschützter Verkehrsraum ,in welchem sich der Fußgänger völlig willkürlich ungestört bewegen kann und in dem sich bei der erlaubten Benutzung durch Fahrzeuge (z.B. Radfahrer) der Fahrzeugführer dem Fußgänger unterzuordnen hat. Das bedeutet im Einzelnen: 1. Der Radfahrer darf den Bereich nur mit Schrittgeschwindigkeit – ca. max. 6 kmh befahren. 2. Er darf, um ein schnelleres Durchkommen zu ermöglichen, nicht klingeln, sondern muss warten, bis die Fußgänger das Weiterkommen ermöglichen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad- Club Frankfurt hat hierzu den folgenden praktischen Verhaltenshinweis entwickelt: „Wenn du als Radfahrer in einer Fußgängerzone den Wunsch verspürst zu klingeln, bist du schon zu schnell.“ 3. Der Zweiradfahrer hat jederzeit damit zu rechnen, dass ihm jemand vor sein Rad läuft oder dass er durch ein herumliegendes Teil einer Baustelle zu Fall kommt. Im Schadensfall hat er kein Klagerecht gegen das Hindernis, da der Schaden als Fußgänger nicht eingetreten wäre und ihm als Verursacher zugeschrieben wird. Entsprechende Gerichtsurteile liegen vor.

Im Hinblick auf eine schnelle und einfache West-Ost-Querung der Innenstadt schlägt der Seniorenbeirat vor, „die Verwaltung möge ihre Planung ändern, indem sie die Strecke Fürst-Moritz-Straße, Heeserstraße, Siegbrücke für Radfahrer ausweist.“


Pressemitteilung zur 5. Seniorenbeiratssitzung am 01. September 2015

Mit den städtischen Sonderveranstaltungen für Senioren befasste sich der Seniorenbeirat der Stadt Siegen anlässlich seiner jüngsten Sitzung im Geisweider Rathaus. Bedauert wurde der Ausfall der Veranstaltung „Offenes Singen“ wegen eines Personalproblems in der Verwaltung. Vorsitzender Dr. Horst Bach wies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung dieser Veranstaltungsreihe für die älteren Menschen in der Stadt Siegen hin. So seien insbesondere die Seniorennachmittage „Wie einst im Mai“ und „Goldener Herbst“ auch bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Alten- und Pflegeheime sehr stark gefragt. „Das sind wahre Hoch-Zeiten im Jahresablauf der älteren Besucher, die sich immer schon eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen in den Hallen einfinden“, so Dr. Horst Bach.

Im weiteren Verlauf der Sitzung standen Berichte aus den drei Arbeitskreisen und Konsequenzen für das künftige Tun des Seniorenbeirates auf der Tagesordnung.

So informierten die Sprecher des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Soziales, Dr. med. Wolfgang Bauch und Dr. med. Maria Czell umfassend über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Struktur der Krankenversorgung. Zahlreiche Mängel und drohende Verschlechterungen, insbesondere für Vertreter der Dritten Generation wurden deutlich. Eine Resolution an politische Entscheidungsträger und Seniorenorganisationen soll jetzt verfasst werden.

Ernst Göckus informierte als Arbeitskreissprecher Kultur, Veranstaltungen, Partnerschaften über die geplante Ausstellung zum Fotoprojekt „Senioren sehen Siegen“, nachdem eine fachkundige Jury einschlägige Entscheidungen getroffen hatte. Überlegungen zur feierlichen Eröffnung im November sowie zur Preisvergabe wurden angestellt. Darüber hinaus erhalten sämtliche Ausstellungsbesucher Gelegenheit, per Zettelwahl dasjenige Foto zu bestimmen, welches Ihnen am besten gefällt. Dieses Bild erhält dann anschließend den „Publikumspreis“ nach Ende der Ausstellung.

Die Computerkurse für Senioren in Zusammenarbeit mit dem Fürst-Johann-Moritz- Gymnasium sind, so Vorstandsmitglied und Koordinator Hans Amely, inzwischen wieder erfolgreich angelaufen. Der Unterricht wird von Oberstufenschülern getrennt nach Anfängern und Fortgeschrittenen erteilt.

Michael Horak als Vorstandsmitglied stellte das neue Faltblatt „Aktuelles aus dem Seniorenbeirat“ vor. Dieses liegt in Kürze in sämtlichen Dienststellen aus.

Das im Mai begonnene Projekt „Begleitetes Autofahren für Wiedereinsteiger“ ist von vielen Betroffenen mit Interesse angenommen und von der betreffenden Fahrschule erfolgreich umgesetzt worden. Damit wurde vielen älteren Mitbürgern wiederum Sicherheit und erweiterte Mobilität vermittelt, dies berichtete Helmut Plate, Sprecher des Arbeitskreises Sicherheit und Verkehr. Das Angebot richtet sich nach wie vor in erster Linie an ältere Menschen mit noch gültiger Fahrerlaubnis, denen allerdings aus verschiedenen Gründen eine langjährige Fahrpraxis fehlt. Eine Ausweitung dieses Projektes ist wünschenswert, nähere Auskünfte erteilt die Regiestelle Leben im Alter, Tel. 4042202.

Als vor einigen Monaten der letzte Briefkasten im oberen Bereich des Giersbergs entfernt wurde, traten Anwohner an den Seniorenbeirat mit der Bitte heran, sich um einen neuen Standort zu bemühen. Diese Bemühungen des Arbeitskreises 3 waren in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post inzwischen erfolgreich. Der neue Standort befindet sich nunmehr im Bereich des Dornseifer-Marktes auf dem Giersberg und ist am Kreuzungspunkt von 4 Straßen von allen Seiten gut erreichbar. Seniorenfreundlich ist auch die vom Seniorenbeirat seit langem gewünschte Bordsteinabsenkung im Bereich der gesamten Hindenburgstraße. Außerdem bemüht sich der Seniorenbeirat um die Wiedereinführung der Fernsehsendung „der 7. Sinn“.

Erfreulich ist auch die Mitteilung der VWS, dass jetzt nach Abschluss der Bauarbeiten in der Hinterstrasse die Linie C105 vom Giersberg kommend durch die Hinterstrasse über die Kampenstrasse zum Kaisergarten geführt wird.


Seniorenbeirat erzielt Erfolg bei VWS

                                                                                                    16. Juli 2015

Nachtrag

Wegen der baustellenbedingten Sperrung der Hinterstraße in der Siegener Oberstadt muss die Linie C 105 auch über den 12. August hinaus über die Hainer Hütte zum ZOB Siegen fahren. Sobald die Baumassnahme abgeschlossen ist – voraussichtlich bis zum 4. September - kann die Linie C 105 den Weg über die Hinterstraße, Kampenstraße, Marienkrankenhaus und Kaisergarten zum ZOB nehmen. Dies teilten die Verkehrsbetriebe Westfalen- Süd am 14. Juli 2015 mit.


                                                                                                         07. Juli 2015

Linienbusse aus der Waldsiedlung fahren bis zum Kaisergarten Siegen.

Der Seniorenbeirat der Stadt Siegen hat sich mit Erfolg dem besonderen Anliegen der Bewohner aus dem Gebiet Waldsiedlung, obere Dautenbach und Giersberg angenommen, die schon seit längerem eine Änderung der Linienbusführung bis zum Kaisergarten wünschten, seitdem sich dort ein ambulantes medizinisches Zentrum befindet. Insgesamt hätten sich die Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten der Bürger der Stadt Siegen in der Vergangenheit, stark gewandelt. Darauf müsse Rücksicht genommen werden, hieß es aus dem Beirat. Dem stimmten die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS) jetzt zu. Wie seitens der VWS jetzt in einem Schreiben an den Beiratsvorsitzenden Dr. Horst Bach und den für Mobilität und Sicherheit zuständigen Arbeitskreissprecher Helmut Plate mitgeteilt wurde, sei man im Interesse der Bürger aus den vorgenannten Wohngebieten bereit, die Linie C 105 über diesen Streckenabschnitt zum Kaisergarten fahren zu lassen. Damit würde die Linie C 105 in Fahrtrichtung Siegen ZOB nach der Haltestelle Siegen Bürbacher Weg die Haltestellen Marburger Straße, Marburger Tor, Marienkrankenhaus und Kaisergarten bedienen. Wie Stephan Degen von den Verkehrsbetrieben jetzt ergänzend mitteilt, ist die Fahrplan- und Linienwegänderung nach Absprache mit dem Verkehrsverbund VGWS bereits zum 12.08.2015 vorgesehen. Gleichzeitig bitten die VWS den Seniorenbeirat, sich bei der Stadt Siegen für einen vernünftigen Zustand der für ÖPNV und die ÖPNV-Nutzer notwendige Infrastruktur einzusetzen. "Neben einer vorrangigen Berücksichtigung des Linienbusverkehres an den Lichtsignalanlagen zwischen den Haltestellen Siegen ZOB und Siegen Koblenzer Straße wäre dies auch die Vorhaltung von ausreichend Verkehrsraum für Busse in der Hinterstraße", heißt es in dem Schreiben der VWS an den Siegener Seniorenbeirat.


Neueste Geschichte hautnah erlebt

                                                                                                  20. Juni 2015

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Siegener Seniorenbeirat und der

Realschule Am Oberen Schloss

 

Lebendige Vergangenheit, dies stand nunmehr auf dem Lehrplan der Schule im Fach Geschichte in der Jahrgangsstufe zehn. Mitglieder des Siegener Seniorenbeirates, verstärkt durch einen weiteren Vertreter der älteren Generation, brachten jüngste Geschichte lebendig, anschaulich und nachhaltig in den Erfahrungshorizont der jungen Leute. Thematischer Rahmen waren Kriegsende und unmittelbare Nachkriegszeit, kalter Krieg sowie erste ausländische Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland. Vorab hatten Lehrkräfte und Schüler einen umfangreichen, tiefgehenden und problemorientierten Fragenkatalog erstellt. Dieser diente als Leitfaden für die zweistündige Veranstaltung.

 

Klaus Müller, Jahrgang 1934, kann sich noch genau an die Schrecken des 16. Dezember 1944 erinnern; zugleich war dies der Geburtstag seines Vaters. „Es hatte schon Entwarnung gegeben, und wir waren alle erleichtert, als aber dann plötzlich Vollalarm ausgelöst wurde. Kurze Zeit später war die Stadt ein einziges Feuermeer, und vor meinen Augen stürzten brennende Kirchtürme und mehrstöckige Häuser ein. Zahlreiche Gebäude brannten lichterloh, und wir hörten verzweifelte Schreie von Menschen in Todsangst“. „Trotzdem“, so Klaus Müller, „erging sich der großdeutsche Rundfunk weiterhin in Durchhalteparolen mit Blick auf den Endsieg. Wir wussten es allerdings besser, weil wir heimlich einen englischen Nachrichtensender gehört hatten, was mit der Todesstrafe bedroht war.“

Unmittelbar vor dem Einmarsch der Alliierten hatte der Erzähler noch ein Gespräch mit zwei deutschen Soldaten im Häusling, welche als vorgeschobene Beobachter eingesetzt waren. Stunden später fand er sie tot, ein grauenhafter Anblick.

Eindringlich schildert Klaus Müller anschließend den teilweise brutalen Verteilungswettkampf unmittelbar nach der Stunde Null. Besondere Erinnerungsspuren haben die vollbesetzten Eisenbahnzüge hinterlassen, wobei die Reisenden sogar Trittbretter, Waggondächer und Lokomotivtender als letzte Fahrgelegenheit nutzten. Auf einem total überfüllten Bahnsteig in Frankfurt wurde der Erzähler, gerade einmal 13Jahre alt, rücksichtslos auf die Gleise gedrängt. Nur mit letzter Kraft konnte er sich vor einem heranbrausenden Schnellzug in Sicherheit bringen.

„Mein älterer Bruder geriet nach der Schlacht um Stalingrad in sowjetische Gefangenschaft und musste Zwangsarbeit in einer Fischfabrik leisten. Nachdem er aus Heißhunger einen Fisch abgezweigt hatte, wurde er, von einem deutschen Mitgefangenen denunziert,  in ein Straflager an der mongolischen Grenze gebracht.“ Der Bruder kam erst 1952 nach Hause, es war seiner  inzwischen nach längerer Krankheit verstorbenen Mutter nicht mehr möglich gewesen, ihn noch einmal wieder zu sehen.

Bei einer Fahrt nach Berlin lernte Klaus Müller ausgiebig die schikanösen Maßnahmen der Kontrollposten in der sowjetisch besetzten Zone kennen und dies nur, weil ein Mitreisender versehentlich eine Mark in Ostwährung nicht deklariert hatte.

Jedoch auch Angenehmes hat Klaus Müller in Erinnerung. Dies gilt insbesondere für eine Rundreise durch England mit der Jugendabteilung eines Siegener Fußballvereins. „Wir wurden überall herzlich begrüßt und freundlichst aufgenommen“, weiß sich der spätere Spielführer der Sportfreunde Siegen zu erinnern.“ Manche der damals entstandenen Freundschaften bestehen heute noch.“

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Viele Ereignisse des Kalten Krieges waren noch tief in der Erinnerung der Zeitzeugen verwurzelt, insbesondere der Einsatz sowjetischer Panzer gegen wehrlose Demonstranten in Ostberlin, die brutal niedergeschlagenen Aufstände in Polen und Ungarn, und schließlich der Bau der Berliner Mauer . „Ich habe uns eben eingemauert,“ so zitierte einer der Zeitzeugen den authentischen Bericht eines jungen Maurergesellen, welcher dies am Abend des 13. August tränenüberströmt seiner Familie eingestand.

Von besonderem Interesse war die Frage der Schüler nach Furcht vor unmittelbarer Bedrohung und Angst vor einem nuklearen Krieg. Einer der Zeitzeugen konnte sich noch recht genau an den damaligen Film „Das letzte Ufer“ erinnern, welche hohe unmittelbare Betroffenheit ausgelöst hatte: Die östliche Hemisphäre ist nach dem 3. Weltkrieg zerstört und radioaktiv verseucht, und die tödlichen Strahlen treiben nunmehr auf Australien zu, dem einzigen noch bewohnbaren Lebensraum, wobei die dortige Lebenserwartung auch nur noch maximal vier Monate beträgt.

Verdeutlicht wurde den Schülern die paradoxe Schutzfunktion der Nuklearwaffen. Keine der Großmächte durfte einen Atomkrieg riskieren, er hätte das Ende der Menschheit bedeutet. In den Tagen vor dem Höhepunkt der Kuba-Krise Ende 27.Oktober 1962, so erinnert sich Ernst Göckus, stand eine Klassenarbeit in Französisch an. „Herr Studienrat, erhalten wir diese noch zurück, bevor es zum  großen Knall kommt?“ fragte einer der Schüler mit hintersinnigem Humor. Lerngruppe wie Lehrer setzten allerdings hoffnungsvoll auf  das  besonnene Einlenken der weltpolitischen Entscheidungsträger. Erst später wurde  allen deutlich , wie nahe die Menschheit  wirklich am Abgrund gestanden hatte.

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Erste ausländische Arbeitnehmer in Deutschland, dieses Thema hatte Premiere auf der Agenda des Zeitzeugenprogramms.

Mit Alfonso Lopez-Garcia, Mitglied im Siegener Seniorenbeirat, stand ein Mann der ersten Stunde Rede und Antwort. An die triste und entbehrungsreiche Zeit der Franco-Diktatur, verbunden mit polizeistaatlichem Gebaren, kann er sich noch recht genau erinnern. Sein Studium in Philosophie musste er aufgeben, da die finanziellen Mittel der Familie hierzu bei weitem nicht ausreichten. Und so zog es ihn 1963 vom nordspanischen Bilbao nach Siegen. Eindringlich schildert er Restriktionen und bürokratische Hemmnisse, welche anfänglich zu überwinden waren. Zunächst fanden sich nur Gelegenheitsarbeiten, schließlich aber auch feste Anstellungen. In einem berufsbegleitenden Studium qualifizierte er sich nach einigen Jahren zum Diplom-Sozialarbeiter und fand eine Anstellung im Siegener Caritasverband. Mit Dankbarkeit und Stolz blickt er auf die Möglichkeiten beruflichen Fortkommens zurück, welche ihm in Siegen geboten worden waren. „Macht was aus euch“, riet er den Schülern der Jahrgangsstufe zehneindringlich. Alfonso Lopez-Garcia, mit einer Spanierin verheiratet und inzwischen Großvater, besitzt beide Staatsangehörigkeiten. „Mein Mutterland ist Spanien, mein Vaterland ist Deutschland“, betonte Lopez-Garcia, zugleich Vorsitzender des interkulturellen Netzwerkes Siegen. Die ersten Jahre in Deutschland waren nicht frei von Ressentiments und Intoleranz. „Ausländische Gäste nicht erwünscht“, an diese gelegentlichen Restriktionen kann er sich noch gut erinnern. Gerade deswegen ist ihm gegenseitiger Respekt und gegenseitige Achtung ein besonderes Anliegen. Seine Ausführungen gipfelten noch einmal in einem eindrücklichen Appell zur Toleranz und gemeinsamer Wertschätzung. „Wir sind alle verschieden und dadurch alle gleich“, war seine zentrale Botschaft.

 

Die vielfältigen Fragen und positiven Rückmeldungen durch Schüler und Lehrerschaft ermutigen mit Nachdruck zu Fortsetzung, Erweiterung und Vertiefung derartiger Zeitzeugenprojekte. In derartigen Veranstaltungen konkretisiert sich ein zentrales Anliegen des Siegener Seniorenbeirates, nämlich Alt und Jung in einem förderlichen Sinne zusammen zu bringen.

Nähere Auskünfte: Regiestelle Leben im Alter, Rathaus Siegen-Weidenau, Telefon 4042202.


Mit Aufmerksamkeit und Spannung verfolgen die Schüler die Zeitzeugenberichte von Klaus Müller, Alfonso Lopez- Garcia und Ernst Göckus

Verbesserter Bargeld-Bringe-Service

                                                                                                   30. April 2015

Vorschläge des Siegener Seniorenbeirates fanden angemessene Berücksichtigung

 

Auf der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirates der Universitätsstadt Siegen informierten zwei Mitarbeiterinnen der Sparkasse Siegen über die Entwicklung im Bargeld-Bringe-Service. Dieser Dienst wurde nach der Schließung mehrerer Filialen eingerichtet primär für Vertreter der älteren Generation. In erster Linie betroffen sind Senioren mit Gehproblemen oder sonstigen körperlichen Einschränkungen; des weiteren Kunden mit begrenzter Mobilität. Dies gilt insbesondere für Personen in den Außenbezirken der Stadt. Gezielte Anregungen hat der Seniorenbeirat bereits vor einem guten Jahr gegeben. Deutliche Verbesserungen sind nunmehr zu verzeichnen im Bereich von Sicherheit, Kundenorientierung, individueller Beratung sowie Häufigkeit der Dienstleistung. Inzwischen machen über einhundert Kunden von diesem Angebot Gebrauch, die Zahl ist steigend. Viele der Betroffenen erfüllen sich hiermit zudem den Wunsch nach persönlicher Begegnung. Auch gewisse Hemmungen oder gar Ängste beim Besuch des Geldinstitutes – so die stellvertretende Vorsitzende Dr. Maria Czell als Leiterin der Sitzung – bleiben damit aussen vor. Der Seniorenbeirat gab schließlich noch einige weitere praktische Anregungen im Hinblick auf seniorenfreundlichere Barrierefreiheit.



Schüler unterrichten Ältere

25. April 2015

Senioren ans Netz, dieses bewährte Projekt in Zusammenarbeit mit dem Siegener Seniorenbeirat und dem Fürst- Johann-Moritz-Gymnasium startet in diesem Jahr erneut nach den Sommerferien. Auf dem Programm stehen in erster Linie Zurechtfinden im Internet, Versenden von E-mails sowie Textgestaltung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Oberstufenschüler mit einschlägiger Erfahrung stehen wieder als Unterrichtende zur Verfügung. Gebühren werden keine erhoben, die Schüler-Lehrer freuen sich jedoch nach jeder Unterrichtsstunde über einen kleinen Beitrag für die Klassenkasse.

Voraussichtlicher Beginn: Letzte Augustwoche 2015.

Anmeldungen an: Stadt Siegen, Regiestelle Leben im Alter, Frau Hegewald, Tel. 0271/4042202.

Auskunft erteilt auch Hans Amely, Vorstandsmitglied im Seniorenbeirat und Koordinator der Maßnahme, Tel. 0271/81417.


18. März 2015

Der Seniorenbeirat der Stadt Siegen konnte jetzt in Geisweid wieder auf dem kleinen Dienstweg zwei langgehegte Bürgerwünsche von Senioren erfüllen.

Schon seit langem wurde insbesondere von älteren Menschen über zerstörte Scheiben an Wartehäuschen am Busbahnhof geklagt, so dass die dort angebrachten Sitzgelegenheiten bei widrigen Witterungsverhältnissen kaum genutzt werden konnten. Jetzt wurden die Scheiben endlich erneuert. Zudem fehlte an der kleinen Rampe zum Parkplatz im oberen Bereich der Rathausstraße (Rossmann-Parkplatz) ein behindertengerechtes Geländer für Rollstuhl- und Rollatorfahrer. Seit Beginn dieser Woche ist an der Rampe ein entsprechendes Geländer angebracht. Der Seniorenbeirat dankt der Abteilung Straße und Verkehr der Krönchenstadt für die zügige Umsetzung der beiden gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen so wichtigen Anliegen.


Pressemitteilung zur 2. Sitzung des Seniorenbeirates am 17.03.2015

Das Arbeitsprogramm zur Umsetzung des Wohnungsmarktkonzeptes stand im Mittelpunkt der Beratungen bei der jüngstes Sitzung des Seniorenbeirates der Universitätsstadt im Geisweider Rathaus. Dabei nahm sich das Gremium besonders des Handlungsfeldes Wohnen im Alter an. Henrik Schumann, Abteilungsleiter im Fachbereich Stadtentwicklung der Krönchenstadt, erläuterte die Umsetzungsplanungen. Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach hielt insbesondere die Planungen für das betreute Wohnen für nicht ausreichend. Immer mehr ältere Menschen fragten gerade diese Wohnform in ihren unterschiedlichen Ausprägungen nach. Da erscheine ihm der geplante Bau eines kleineren Projektes mit rd. 16 Wohneinheiten in einem Zeitraum von jeweils vier bis fünf Jahren als zu knapp bemessen. Das für die Entwicklung des Wohnungsmarktkonzeptes zuständige Planungsbüro hatte einen solchen Bedarf bis zum Jahre 2030 prognostiziert. Das stellte der Vorsitzende hinsichtlich der immer größer werdenden Seniorenklientel nachdrücklich in Frage. Auch die im Umsetzungsplan der Stadt Siegen vorgesehene Aktivierung von privaten Eigentümern für altersgerechte Modernisierungen und die damit verbundene Transparenz von Förderrichtlinien wurde vom Beirat hinterfragt. Viele ältere Menschen würden sich trotz Förderplänen einfach nicht mehr für eine neue Darlehnsaufnahme zur barriefreien Sanierung ihres alten Wohnhauses erwärmen können, so Dr. Horst Bach. Außerdem sei durch die Hanglage vieler Häuser ein Komplettumbau oft sehr kostspielig. Beiratsmitglied Dr. Jochen Münch forderte von der Stadt Siegen ein vermehrtes Zurverfügungstellen von Bauflächen und Anreize für Investoren, damit ein soziales und bezahlbares Wohnen insbesondere für ältere Menschen für die Zukunft gewährleistet wird. Der Seniorenbeirat begrüßte schließlich den Beschlussvorschlag, nach dem die Verwaltung beauftragt wird, die entsprechenden Maßnahmen sukzessive durchzuführen und jährlich über den Umsetzungsstand zu berichten.


Siegener Seniorenbeirat zieht Halbzeitbilanz und blickt nach vorn

 08. Februar 2015

Zur Hälfte seiner fünfjährigen Amtsperiode machte der Seniorenbeirat der Universitätsstadt Siegen Bestandsaufnahme und richtete den Blick in die Zukunft. Als Leitfaden dienten die städtischen Richtlinien für den Seniorenbeirat, die mit der Regiestelle Leben im Alter gemeinsam erarbeitete Agenda 2017 sowie die auf einer zweitägigen Klausurveranstaltung entworfenen Zielvereinbarungen. Inhaltliche Schwerpunkte wurden in erster Linie von den drei Arbeitskreisen entwickelt und umgesetzt. Diese Arbeitskreise (AK) sind thematisch wie folgt gegliedert. AK 1: Bauen, Wohnen, soziale Einrichtungen, Gesundheit, Netze, Infrastruktur und Pflege. AK 2: Öffentlichkeit, Kultur, Veranstaltungen, Partnerschaften, Sport und Bewegung. AK 3: Mobilität und Verkehr, öffentliche Sicherheit, Ordnung und Umwelt. Im Rahmen mehrerer Koordinationstreffen von Vorstand, AK-Sprechern und Regiestelle standen die folgenden Fragen im Mittelpunkt: Welche Ziele wurden erreicht, was blieb unerledigt, was hat bislang gut geklappt, wo gab es Schwierigkeiten, was wird für die Zukunft geplant?

 

Aus der Fülle der Ergebnisse im Sinne der älteren Generation seien die folgenden beispielhaft hervorgehoben: Besuch von Alten- und Pflegeheimen, Diskussion mit allen Beteiligten vor Ort, das Projekt „Nette Toilette“ sowie Quartiersarbeit im Bezirk Hammerhütte. Zeitzeugenprojekte an Schulen, Computerkurse von Schülern für Senioren sowie Vorleseangebote für Kinder verstärkten erfolgreich den Kontakt zwischen Jung und Alt. Sicherheitstraining für Ältere im Straßenverkehr, Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Polizei und Verbraucherzentrale zum Schutz vor Kriminalität und unlauteren Machenschaften fanden hohe Akzeptanz. Zusätzliche Sitzbänke in der Stadt, Leitstreifen für Sehbehinderte sowie verbesserte Mobilität für ältere Menschen bildeten weitere Schwerpunkte. Auf folgenden Ebenen übte der Seniorenbeirat Einfluss auf politische Entscheidungen aus: Wiederholte Anmahnung des Armutsberichtes, Initiative zu Fußgänger-/Radfahrerdurchgang für den Billweg, bezahlbarer Wohnraum, Stellungnahme zur Neugestaltung des Siegener Hauptbahnhofes gemeinsam mit dem Behindertenbeirat.

 

Für die zweite Hälfte der Amtsperiode wurde bereits eine Reihe von Schwerpunkten erarbeitet. So etwa der Armutsbericht der Stadt Siegen und die Umsetzung der hier aufgezeigten Handlungsnotwendigkeiten durch die Verwaltung. Eine Erweiterung des Erfahrungshorizontes und die Sammlung konkreter Fakten zum Pflegebereich sowie der Besuch einer Stadt, welche schon Erfahrungen in der Quartiersarbeit aufweisen kann, stehen ebenfalls auf der Agenda. Die Beteiligung an Sportangeboten für Vertreter der dritten Generation, die Mitwirkung beim bevorstehenden Besuch der Gäste aus Leeds sowie die Ausstellung und Prämierung zum Fotoprojekte „Senioren sehen Siegen“ werden Gegenstand der nächsten Monate sein. Einsendungen zu diesem Wettbewerb sind noch bis zum 31. März 2015 möglich. Besuch von Altenclubs in einzelnen Bezirken, seniorenfreundliche Verteilung von Briefkästen (s. Extrabericht), behinderten- und seniorengerechte Gestaltung von Bordsteinkanten haben ebenfalls Priorität. Als mittelfristiges Projekt sei noch die Zusammenarbeit zwischen der Regiestelle „Leben im Alter“ und der Volkshochschule zum Thema „100 Jahre Kriegsausbruch 1. Weltkrieg“ hervorgehoben. Schließlich geht es noch, so der Vorsitzende Dr. Horst Bach, um eine verstärkte Wahrnehmung der Beratungsfunktion in den politischen Gremien vor dem Hintergrund der einschlägigen Richtlinien. Gerne nimmt der Seniorenbeirat als Sprachrohr der älteren Generation weitere Anregungen und Vorschläge sämtlicher Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt entgegen. Kontaktadresse: Regiestelle Leben im Alter, Telefon 404-2202.

Vorstand und Arbeitskreissprecher stellen die Weichen für die 2. Halbzeit


(v.l.): Helmut Plate, Michael Horak, Dr. Horst Bach, Hans Amely, Dr. Maria Czell, Ernst Göckus


Fünfzehntausend Lebensjahre am Netz

                                                                                          05. Februar 2015

  Dank an Beteiligte an bewährtem Computerprojekt für Senioren

 

„Woa gehrt dat da heh noa den Kurse foor de Ahle?“ fragen zwei Senioren erwartungsvoll im Eigangsbereich des Fürst- Fohann- Moritz- Gymnasiums. Mie wonn noch learn, wie dat so met den Computern funktieniert“. Moah seh, ob mer dat och konn“.

Gespannt gehen die Herren die Treppe hinauf und betreten einen der Computerräume der Schule, welcher bereits prall mit Gleichgesinnten gefüllt ist. Alle der Anwesenden blicken gespannt und ein wenig neugierig in die Runde. Vor der Gruppe stehen Schulleiter Oberstudiendirektor Rüdiger Käuser, Dr. Horst Bach als Vorsitzender des Siegener Seniorenbeirates sowie Vorstandsmitglied Hans Amely. Dazwischen sind Finn Hermeling und Frederick Dettman zu sehen, welche als Schüler- Lehrer wiederum bereit sind, die Vertreter der Dritten Generation längerfristig in die geheimnisvolle Welt der Computer einzuführen. Auf dem Lehrplan des bis zu den Osterferien dauernden Kurses stehen erneut Textgestaltung, Tabellenerstellung, Zurechtfinden im Internet sowie Abfassen und Versenden von E- Mails.

Seit nahezu vier Jahren existiert es nunmehr, das Computerprojekt in Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbeirat der Universitätsstadt Siegen und dem Fürst- Johann- Moritz- Gymnasium, welches im letzten Jahr sein einhundertjähriges Bestehen feiern konnte.

Es ist inzwischen der achte Kurs dieser Art für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt. Legt man die Gesamtzahl der bisherigen Teilnehmer bei einem Durchschnittsalter von Ende Sechzig  zu Grunde, so kommen in der Tat etwa fünfzehntausend Lebensjahre zusammen- Zeit und Gelegenheit für ein herzliches Dankeschön an die verantwortlichen Personen.

Vielen Dank zunächst an Rüdiger Käuser,  den Leiter der Schule , für die Mitwirkung bei der Initiierung und die nachhaltige Unterstützung des Projektes, für die Bereitstellung der Fachräume und die vielfältige Ermutigung. In diesen Dank sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sekretariat und Schulverwaltung ausdrücklich eingeschlossen.

Seit Beginn der Maßnahme haben sich befähigte Oberstufenschüler bereit gefunden, regelmäßig als Unterrichtende tätig zu sein, und dies gegenüber Vertretern der Dritten Generation, welche teilweise mehr als fünfzig Lebensjahre auf dem Buckel haben als sie selbst.

Die jungen Leute erwiesen sich rasch als absolute Experten auf ihrem Gebiet und verstanden es immer wieder die Seniorenteilnehmer zu begeistern. Neben den bereits Genannten sind dies gegenwärtig noch Benjamin Kleber und Jan- Luca Thomas.

Ihr Einsatz verdient umso höhere Anerkennung, als sie  jetzt unmittelbar vor dem Abitur stehen und bald die ersten Prüfungsklausuren anfallen..

Einhellig lobten Oberstudiendirektor Rüdiger Käuser und der Vorsitzende des Siegener Seniorenbeirates, Dr. Horst Bach, Einsatzwillen, Engagement und erfolgreiche Arbeit der jungen Leute.

„Die Welt bewegt sich nur zum Guten, wenn es Menschen gibt, die mehr tun als sie unbedingt müssen“, erklärte Käuser sinngemäß.

Dr. Bach erinnerte sich als ehemaliger Schüler der Lehranstalt an die eigene Schulzeit vor rund sechzig Jahren.Mit dem TGW, dem Turnverein Gymnasium Weidenau, habe es damals  in den Fünfzigern schon Schüler höherer Klassen gegeben, welche an Nachmittagen freiwillig als Lehrer tätig waren. Zielgruppe waren in dieser Zeit keine Senioren, sondern Unterstufenschüler, um diesen stärkere Erfolgserlebnisse im Fach Sport zu vermitteln. Auch diese Schüler- Lehrer hatten vielfältigen Erfolg, daran konnten sich mehrere der Anwesenden mit Vergnügen erinnern.

Ein Lob gebührt schließlich Hans Amely, welcher das Computerprojekt seit Beginn der Maßnahme als Koordinator begleitet und nahezu bei sämtlichen Veranstaltungen anwesend ist. Mit Hans Amely hat sich ein Steuermann gefunden, welcher die Lerngruppen nach Neigung und möglichem Vorwissen koordiniert, für regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten sorgt und stets für zusätzliche Hilfen zur Verfügung seht.

Gelegentlich muss erschon einmal auf das Bremspedal treten, wenn die Schüler- Lehrer etwas zu viel Gas geben. Gelegentlich aufkommenden Misserfolgstendenzen nimmt  er mit Humor , Gelassenheit und Ermutigung den Wind aus den Segeln und hält somit das Schiff stets klar auf gutem Kurs. Aus der Hand des Ersten Vorsitzenden des Seniorenbeirates, siehe auch Foto, erhielten die Schüler_-Lehrer jeweils einen Geschenkgutschein und Hans Amely einen bunten Blumenstrauß.

 

Es ist der einhellige Wunsch aller Beteiligten, die Kurse auch in Zukunft weiterzuführen, dies  nicht zuletzt im Sinne der vielfach bewährten Spruchweisheit: Das Bündnis zwischen Alt und Jung

Bringt die Gesellschaft recht in Schwung.

 

Auch für die Zukunft sind nähere Auskünfte und Anmeldungen wie folgt möglich: Regiestelle Leben im Alter, Rathaus Siegen- Weidenau, Frau Hegewald Telefon 4042202

Dr Horst Bach überreicht Geschenkgutscheine aus Mitteln des Seniorenbeirates an die bewährten Schüler- Lehrer.


von links:
Hans Amely, Finn Hermeling, Freddy Dettmann, Rüdiger Käuser, Dr. Horst Bach

Pressemitteilung zur 1. Sitzung des Seniorenbeirates am 03.02.2015

Zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr war der Seniorenbeirat der Stadt Siegen jetzt im Haus Herbstzeitlos zusammengekommen. Zunächst ließen sich die Beiratsmitglieder über das Forschungsprojekt "S-mobil 100" informieren. Anja Heiden von der Demografiestelle der Universitätsstadt Siegen schilderte zunächst die Entstehungsgeschichte dieses zukunftsweisenden Projektes, das vor allem älteren Menschen eine schnellere und bessere Mobilität in ihrem Alltagsleben ermöglichen soll. An ganz praktischen Beispielen und unter Einbeziehung der bisher gemachten Erfahrungen der Teilnehmer wurden sodann

die verschiedenen Vernetzungen von Fahrplänen im öffentlichen Straßenverkehr, privaten Mitfahrgelegenheiten, Fußweghinweisen u.a. aufgezeigt. Gleichwohl wurde deutlich, dass gerade die Verbindungen zu den städtischen Randgebieten auch mit dem neuen System noch einen erheblichen Zeitaufwand für die Senioren bedeuten. So sind nach wie vor Verbesserungsvorschläge gefragt und erwünscht. - Im Rahmen der Ausschussberatungen kam schließlich auch das sog. "Schimmel-Hochhaus" an der Koblenzer Straße zur Sprache. Hier positionierte sich der Beirat mit großer Mehrheit für einen Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes. Beiratsmitglied Dr. Jochen Münch, frisch gebackener Architekt auf dem zweiten Bildungsweg, bezeichnete das Gebäude als stadtbildprägend und erhaltenswürdig. Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach konnte sich in einem durchsanierten und vom Schimmel befreiten Gebäude durchaus ein generationenübergreifendes Wohnen von älteren Menschen und Studierenden vorstellen. In der Vergangenheit sei aus der Bevölkerung gerade in diesem Gebiet immer wieder der Wunsch nach altengerechten, barrierefreien und zentrumsnahen Wohnanlagen an den Seniorenbeirat herangetragen worden. Mit einer von einigen Bürgern gewünschten Umwandlung des Parkhotels in altengerechten Wohnraum habe man sich aber nicht anfreunden können, so Bach. Der Beirat will auch in Zukunft verstärkt seine Beratungsfunktion in den Ausschüssen und Gremien der Stadt Siegen wahrnehmen, um den berechtigten Anliegen der älteren Generation Gehör zu verschaffen.