Pressesprecher Ernst Göckus legt Halbzeitbilanz vor

31. Januar 2020



Mit einer einer überaus informativen und erfreulichen "Halbzeitbilanz" wurden die Mitglieder des Seniorenbeirats der Universitätsstadt Siegen bei ihrer turnusmäßigen Januar-Sitzung im Großen Sitzungssaal des Geisweider Rathauses überrascht.

 

Vorstandsmitglied und Pressesprecher Ernst Göckus hatte nämlich zur Mitte der aktuellen Wahlperiode (2017 - 2022) eine umfangreiche und anschauliche Zusammenstellung all jener Projekte, Vorhaben und Ereignisse verfasst, die vom Vorstand, den vier Arbeitskreisen sowie einzelnen Beiratsmitgliedern in der Vergangenheit durchgeführt bzw. begleitet wurden. Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach dankte  Ernst Göckus, der bereits seit 13 Jahren auch den äußerst aktiven Arbeitskreis II mit seinen vielfältigen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Partnerschaften leitet, für dessen engagierte Tätigkeit in Vorstand und Arbeitskreis.

Als personifiziertes "Sprachrohr der älteren Generation" habe Ernst Göckus mit seinen Textbeiträgen die umfangreiche Arbeit des Seniorenbeirats erfolgreich und anschaulich in die Öffentlichkeit getragen, so der Vorsitzende. Getreu dem Beiratsmotto "Nah bei den Menschen" gehören die Informationsveranstaltungen in den Siegener Stadtteilen weiterhin neben den Themen Gesundheit, Pflege und Bewegung, Sicherheit, Mobilität und Verkehr sowie bezahlbares Wohnen zu den Schwerpunktaufgaben des Seniorenbeirats. 


Pressesprecher Ernst Göckus (Mitte) präsentierte jetzt die "Halbzeitbilanz" des Siegener Seniorenbeirats.
Im Bild der Vorstand des Gremiums mit (von links)

Vorsitzender Dr. Horst Bach, stellv. Vorsitzende Dr. Maria Czell, Ernst Göckus, Schriftführerin Brigitte Burk und stellv. Vorsitzender Michael Horak.


Inhaltsreicher und einfühlsamer medizinischer Vortrag

24. Januar 20209



Auf der ersten Sitzung des Siegener Seniorenbeirats in diesem Jahr hielt Frau Dr. med. Julia Hartmann einen Vortrag zum Thema „Palliativmedizin“. Auf der Basis ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung zeigte die Referentin, ärztliche Leiterin der Sektion Palliativmedizin am Diakonie Klinikum Jung-Stilling, Leitbild, Ziele und therapeutisches Konzept der Palliativstation auf. In dieser Einrichtung werden Patienten mit Beschwerden im Rahmen einer nicht heilbaren Erkrankung behandelt, so z.B. bei Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Die individuellen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt der ganzheitlichen Zuwendung, wobei Würde und Autonomie des Patienten als Richtschnur dienen. Ziel sei die Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität, nicht dem Leben noch Tage, sondern den Tagen noch Leben geben, so die Referentin. Angehörige und Freunde der  Patienten seien auf der Palliativstation herzlich willkommen und können auf Wunsch in die Betreuung einbezogen werden. Eine umfassende Schmerztherapie, die Behandlung belastender Symptome und eine flexible Pflege sind tragende Säulen des therapeutischen Konzepts. Die Patienten werden nicht nur medizinisch, sondern auch psychologisch und seelsorglich begleitet.

 

Die Anzahl von Palliativstationen habe sich, so die Referentin, in den letzten Jahren erheblich erhöht. Gab es 1996 lediglich 28 Stationen, so waren es 2018  in Deutschland bereits 304 derartige Einrichtungen. Der Vortrag von Frau Dr. Hartmann erzielte bei den Mitgliedern und Zuhörern nachhaltigen Erkenntnisgewinn, aber auch zugleich ein gutes Maß an Ermutigung. Die gezielten Fragen in der anschließenden Diskussion rundeten die Veranstaltung einfühlsam und erfolgreich ab.


Seniorenbeiratsvorsitzender Dr. Horst Bach überreicht Dr. Julia Hartmann einen Blumenstrauß als Dankeschön

Palliativmedizin

14. Januar 2020



Auf der ersten Sitzung des Siegener Seniorenbeirates in diesem Jahr am 21.Januar 2020 wird Frau Dr. med. Julia Hartmann einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Palliativmedizin“ halten.

Die Veranstaltung beginnt um 15.00 im Rathaus Siegen- Geisweid.

 

Die Referentin ist ärztliche Leiterin der Sektion Palliativmedizin am Diakonie Klinikum Jung-Stilling und wird anschließend Fragen aus Plenum und Zuhörerschaft beantworten. Interessierte sind herzlich eingeladen (Besuchertribüne, Großer Sitzungssaal).