Sitzung des Seniorenbeirats am 03. September 2019

07. September 2019



Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Siegener Seniorenbeirates stand ein Vortrag von Günter Padt, Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr Westfalen-Süd. Der Referent veranschaulichte Aufbau, Aufgabenträger und Organisation des Gremiums und erläuterte Rechtsgrundlagen des Personennahverkehrs. Von besonderem Interesse für die Teilnehmer des Seniorenbeirates war die aktuelle Situation des Busverkehrs im Siegener Umfeld. Absolutes Ziel, so der Vortragende, sei die Verlässlichkeit der fahrenden Busse. Padt räumte in diesem Zusammenhang eine Reihe von Problemen ein. Diese würden mit verursacht durch zahlreiche Baustellen und enge Vertaktung der Fahrpläne. Ein Baustellenfahrplan ab dem 28. August soll hier gewisse Abhilfe schaffen. Grundsätzliche Probleme ergäben sich daraus, dass der Beruf des Busfahrers mehr und mehr zur Mangelware werde. Die meisten Busfahrer, so ein Mitglied des Seniorenbeirates, seien nett, höflich und hilfsbereit. Die vom Seniorenbeirat mehrfach geforderte verbesserte Lesbarkeit von Fahrplänen wurde inzwischen realisiert. Zudem, so Günter Padt, gäbe es nunmehr eine direkte Telefonleitung zur Annahme von Beschwerden. Er ermutigte, ihn bei aktuellen Problemen direkt anzusprechen.

 

Seit 2011 läuft das vom Siegener Seniorenbeirat koordinierte Projekt „Senioren ans Netz“. Auf der Basis der vielfältigen Erfahrungen nimmt der Seniorenbeirat an dem diesjährigen Wettbewerb „Goldener Internetpreis“ teil. In künftiger Planung, so der Vorsitzende Dr. Horst Bach, sind Informationsveranstaltungen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie Rechtslage im Straßenverkehr geplant. Eine Einführung in die sichere Nutzung von Elektrorädern wird noch in diesem Monat stattfinden. Nähere Informationen erfolgen zeitnah.


Siegens Bürgermeister besucht Seniorenbeirat

13. Juli 2019



In der letzten Sitzung des Siegener Seniorenbeirates vor der Sommerpause stand Bürgermeister Steffen Mues dem Gremium Rede und Antwort.

Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach hob bei der Begrüßung gleich die gute Zusammenarbeit des Seniorenbeirates mit der Verwaltung hervor. Dies gelte insbesondere für rasche und unbürokratische Maßnahmen auf dem kleinen Dienstweg.

Kommunalabgaben-Gesetz, preiswerteres Wohnen für Senioren, fahrradfreundliche Verkehrswege, Beseitigung von maroden Straßenabschnitten, Grünanlagen für Erholungssuchende sowie Intensivierung von Städtepartnerschaften waren Mittelpunkt der anschließenden Aussprache. Einen Radschnellweg, so der Bürgermeister, werde es aus topographischen Gründen nicht geben, jedoch eine weitere Verbesserung der Ost-West sowie der Nord-Südachse für Fahrradfahrer. Eine Gondel als Transportmittel, erst kürzlich wieder ins Gespräch gebracht, scheide aus vielfältigen Erwägungen aus. Stickoxyde, so der Bürgermeister, wurden signifikant reduziert, und Siegen gehöre zu den saubersten Großstädten im Land, woran noch weiter gearbeitet werde. Zur Steigerung der Attraktivität der Stadt wird mittelfristig ein Mix aus Gastronomie, Veranstaltungen und Einkaufsmöglichkeiten angestrebt.

Steffen Mues betonte die zentrale Bedeutung des Seniorenbeirates als Sprachrohr der älteren Generation und sagte weitere nachhaltige Unterstützung zu.

Der Arbeitskreis Soziale Einrichtungen, Gesundheit und Pflege berichtete anschließend noch einmal über die im Rahmen von Besuchen in Heimen und Krankenhäusern gewonnenen Erkenntnisse. Auf dieser Basis sollen Vorschläge zur Verbesserung erfolgen. Ein noch engerer Kontakt zu Entscheidungsträgern sowie eine verstärkte Information der Öffentlichkeit wird angestrebt.


Seniorenbeirat informierte im Bezirk Siegen-West

29. Juni 2019



Die Heimatklause in Trupbach war bis nahezu auf den letzten Platz gefüllt, als der Vorsitzende des Siegener Seniorenbeirates Dr. Horst Bach die zahlreichen Teilnehmer begrüßte und über Zusammensetzung und Aufgaben des Gremiums als Sprachrohr der älteren Generation informierte. Anschließend gab Lars Dörr als Seniorenbeauftragter der Stadt Siegen einen Überblick über Angebote und Leistungen für die ältere Bevölkerung und hob besonders die gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat hervor. Die Sprecher der vier Arbeitskreise im Seniorenbeirat gaben einen Überblick über bisheriges Tun und erläuterten Schwerpunkte künftiger Arbeit. Hierzu gehören Altersarmut, Pflegenotstand, Austausch mit Partnerstädten, Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sowie bezahlbare Wohnungen für Vertreter der 3. Generation. „Wir können die Welt nicht verändern, aber Probleme benennen und uns für ihre Lösung einsetzen“ was einhelliger Tenor.  Die bewährten Notfallausweise sowie allgemeine Informationsmaterialien wurden ebenfalls angeboten.

 

Die für den Bezirk gewählten Vertreter Dr. Maria Czell, Karl-Adolf Fries, Ernst Göckus und Helmut Plate ermutigten als Ansprechpartner vor Ort zu Anregungen, Wünschen und Vorschlägen. So war es  dann auch ein dringender Wunsch, die gesperrte Fahrt über den Wurmberg wieder für Friedhofsbesucher zu öffnen, um lange Umwege zu vermeiden. Des Weiteren wurden irreführende Beschilderungen in der Ortsmitte von Trupbach kritisiert, dies sei besonders für Ortsunkundige ein Problem. Anschließendes Wenden in engen Sackgassen beeinträchtige zudem auch die Wohnqualität der Anwohner.

 

Der anschließende Vortrag von Helmut Plate zum Thema Sicherheit rund um das Haus fand besonderen Anklang. Als ausgebildeter Sicherheitsberater für Senioren informierte er über Sicherheitserfordernisse und geeignete vorbeugende Maßnahmen. Oft sind es Nachlässigkeiten der Hausbewohner, durch welche es Einbrechern leicht gemacht wird. Die Besucher konnten praktische Materialien zur Verbesserung der Sicherheit im wahrsten Sinne „begreifen“. Plate bot zudem Hausbesuche im Bezirk zur Beratung an.

 

Das hohe Interesse und die rege Beteiligung ermutigen zu weiteren derartigen Veranstaltungen in den Stadtbezirken.


Verstehen durch Begreifen. Helmut Plate präsentierte Anschauungsmaterial zur Sicherheit rund um das Haus.

Wohnbaukonzept

12. Mai 2019



Auf der Sitzung des Siegener Seniorenbeirates am 30. April stellte Thomas Daschke von der Abteilung Stadtentwicklung das Wohnbaulandkonzept der Stadt Siegen vor. Die Realisierung neuer Baugebiete soll, so der Referent, unter städtebaulichen, ökonomischen, sozialpolitischen sowie ökologischen Aspekten beurteilt werden.

 

Damit ergeben sich, dies wurde in der anschließenden Diskussion deutlich, verschiedene Interessengruppen mit teilweise konkurrierenden Zielvorstellungen. Nach einhelliger Meinung der Mitglieder sollte sich der Seniorenbeirat besonders für bezahlbare Wohnungen in günstiger Lage für Vertreter der dritten Generation einsetzen. Dr. Jochen W. Münch machte hierzu  in seiner Eigenschaft als studierter Bauingenieur bereits erste Vorschläge.

 

Das Plenum stimmte einmütig einem Vorschlag des Beiratsvorsitzenden Dr. Horst Bach zu, die Thematik“ Wohnbaulandkonzept“ in den vier Arbeitskreisen des Seniorenbeirats auf der  Grundlage der von Dr. Münch aufgestellten Thesen weiter zu erörtern. Die Arbeitsergebnisse sollen sodann bei der nächsten Beiratssitzung zu einem entsprechenden Antrag des Seniorenbeirates an die Verwaltung formuliert werden. Auch der von der Stadt Siegen eingerichtete politisch besetzte Arbeitskreis Wohnbaulandkonzept, dem seitens des Seniorenbeirates Peter Schiffmann als beratendes Mitglied angehört, müsse hier eingebunden werden und sich mit den Vorschlägen der Siegener Seniorenvertretung beschäftigen .


Mit Freude aufs E-Bike – aber sicher

06. April 2019



Erfolgreiche Veranstaltung für Vertreter der dritten Generation

 

Die Geschäftsstelle des Energievereins und des Seniorenbeirats ist nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Mehr als 50 erwartungsvolle Seniorinnen und Senioren – viele in sportlicher Fahrradkluft -  verfolgen gespannt die gehaltvollen, facettenreichen und anschaulichen Vorträge der Veranstalter. Paul Hartmann, Geschäftsführer des Energievereins, stellt unterschiedliche Fahrzeugtypen vor, je nachdem ob Alltag, Touren oder Sport im Vordergrund stehen. Ein E-Bike kostet in etwa das Zweieinhalbfache des gleichen Fahrzeugs ohne Motor, wobei das preiswerteste Gefährt in der Regel nicht das Billigste ist. Unterschiedliche Reichweiten ermöglichen die jeweiligen Akkus,  selbstverständlich spielen topografische Besonderheiten, Witterungsverhältnisse und Belastung des Fahrzeugs noch eine wesentliche Rolle . Mit den genauen Zahlenangaben ist es ähnlich wie mit den meisten Autos, die jeweiligen Werksangaben sind in der Regel zu niedrig angesetzt. Auf jeden Fall sollte dem Kauf eine mindestens halbstündige Testfahrt vorausgehen. Wichtig ist vor allen Dingen der gut erreichbare und zuverlässige Kundendienst. Eine Versicherung gegen Diebstahl ist empfehlenswert.

 

Holger Ippach von der Verkehrswacht veranschaulichte brenzlige Verkehrssituationen und gab praktische Tipps zur Sicherheit. So passieren jedes Jahr zahlreiche Unfälle, weil sich der Zweiradfahrer für den Autofahrer nicht sichtbar in einem toten Winkel befindet. Praktische Beispiele zur Straßenverkehrsordnung schlossen sich an, um angemessenes Verhalten in der konkreten Situation zu gewährleisten. Ratschläge zum besonderen Fahrverhalten der Pedelecs  interessierten die Teilnehmer ebenfalls.

 

Manfred  Rhode vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) veranschaulichte die lebensrettende Funktion eines Fahrradhelms und demonstrierte die richtige Tragform verbunden mit weiteren nützlichen Hinweisen auf der Basis langjähriger Erfahrungen.

 

Jeder sollte sich die Frage stellen, so Dr. Horst Uzar vom Seniorenbeirat als einer der Initiatoren, wie fit er für das E-Bike ist, bevor er sich auf die erste Tour einlässt. Hier boten sich den Teilnehmern zahlreiche Gelegenheiten in der verkehrsberuhigten Freifläche des Klafelder Marktes. Ein unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Gerd Heldmann aufgestellter Hindernisparcours war hautnah an der Realität orientiert. Nunmehr konnten die Teilnehmer mit den zur Verfügung gestellten Elektrorädern eingehend Bekanntschaft machen. Ein leichter Nieselregen erhöhte den Realitätsbezug, war aber kein Problem für die zufriedenen Teilnehmer. Begeistert von dem hohen Zuspruch waren auch die Veranstalter. Dr. Horst Bach als Vorsitzender des Seniorenbeirates ermutigte zu ähnlichen Vorhaben in anderen Teilen der Stadt.  


Seniorenbeiratssitzung am 26.03.2019

01. April 2019



In der jüngsten Sitzung des Siegener Seniorenbeirates wurden gravierende Mängel im Personennahverkehr der VGWS thematisiert, welche insbesondere Vertreter der dritten Generation betreffen. So stellt der ersatzlose Ausfall von Bussen eine hohe Belastung für viele Senioren dar, welche nicht über Internet verfügen, um sich über die aktuelle Beförderungssituation zu informieren. Selbst über Computer ist es oft langwierig, die gesuchte Information zu finden.

Viele Ältere sind nicht in der Lage, ein Taxi zu bezahlen, dies gilt besonders für weitverstreute Randgebiete der Stadt. Nicht wenige Busfahrer, so wurde anhand von Beispielen berichtet,  verfügen über unzureichende Deutschkenntnisse und haben aufgrund mangelnder Ortskenntnis nicht selten Orientierungsprobleme. Der Seniorenbeirat sprach sich einstimmig für ein kurzfristiges Treffen mit Landrat Andreas Müller aus. In diesem Gespräch sollen die Beschwerden vorgetragen und Möglichkeiten der Abhilfe erörtert werden.

 

Hohes Interesse im Rahmen der gleichen Sitzung fand ein Vortrag von Klaus Kuhn, Quartiersmanager im Stadtbezirk Rosterberg.

Zu seinen Aufgaben gehört die Koordination und Bekanntmachung bereits vorhandener Begegnungs-, Beratungs- und Hilfeangebote. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren werden diese Angebote und Dienstleistungen anschließend weiterentwickelt und leicht zugänglich gemacht. Grundlage hierfür sind die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner.

In anschaulich fundierter Form berichtete Kuhn über die bisherige Arbeit und gab zahlreiche praktische Beispiele. Hierzu gehören einmal wöchentlicher Mittagstisch für Senioren, Smartphonekurse, Fitnessangebote, ehrenamtlicher Einkaufsdienst, Gedichteweg und Singkreis.

Für die Zukunft ist u.a. eine Eintopf-Safari geplant. Bei diesem Unternehmen sollen Rosterberger die Möglichkeit haben, zusammen verschiedenste Eintöpfe zu kochen und anschließend auch zu essen.

Weitere Ideen, so ermutigte der Referent, sind herzlich willkommen. Als Sprachrohr der älteren Generation wird der Seniorenbeirat die Quartiersarbeit im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.

 


Altenfachberatung

20. Februar 2019



Altenfachberatung - hierüber informierte Udo Knopp als langjähriger Mitarbeiter der Regiestelle Leben im Alter den Siegener Seniorenbeirat auf seiner jüngsten Sitzung. Anhand zahlreicher anschaulicher Beispiele schilderte der Diplom-Sozialpädagoge Schwerpunkte seiner Tätigkeiten. Seine Arbeit reicht von der ersten Kontaktaufnahme, über Fall-Einschätzung, konkrete Hilfsmaßnahmen bis hin zur Dokumentation als Anregung für künftiges Tun. Leitgedanke ist Hilfe zur Selbsthilfe. Entscheidend ist, noch vorhandene Ressourcen bei Vertretern der dritten Generation optimal zu nutzen. Häufig wird es erforderlich, Kontakte zu Fachleuten zu vermitteln, wenn es beispielsweise um Leistungsansprüche, um Rechtsfragen oder gesundheitliche Probleme geht. Udo Knopp ist gerne vor Ort tätig, erlebt aber nicht selten die Grenze gelegentlicher Hilfe, etwa bei Schwerstkranken und Pflegefällen. „Ich bin im Laufe der Zeit etwas demütiger geworden, wenn ich sehe, wie gut es den meisten von uns im Vergleich hierzu noch geht“, so Udo Knopp. Vielfältige Fragen aus dem Kreis der Beiratsmitglieder konnte er engagiert, praxisbezogen und umfassend beantworten. Sein Angebot zu konkreter Hilfe wurde gerne angenommen.

 

Ein weiteres Thema der Sitzung war Barrierefreiheit in der Bismarckhalle. Besonders deutlich wurde die Einrichtung eines Aufzuges in die erste Etage hervorgehoben. Dr. Horst Bach, Vorsitzender des Siegener Seniorenbeirats, hatte diese unbedingt notwendige und generationsübergreifende Maßnahme bereits in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung nachdrücklich angemahnt. Wegen der zahlreichen Sitzungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen in den oberen Räumen Weidenauer Zimmer, Haardter Zimmer und Kleiner Saal sei ein Aufzug insbesondere für bewegungseingeschränkte Menschen aller Altersgruppen dringend erforderlich. Von Vertretern des Beirats der Menschen mit Behinderung wurde dieser Antrag ausdrücklich unterstützt. Weitere Schritte, so Horst Bach, sind noch mit allen Beteiligten abzusprechen.

 

Helmut Plate vom Arbeitskreis Verkehr und Sicherheit berichtete über Beschwerden von Senioren über öffentlichen Nahverkehr. Die Kritik bezog sich u.a. auf teilweise schwer lesbare Fahrpläne sowie gelegentliche unzureichende Ortskenntnis von Busfahrern. Besonders lobend hob Plate  demgegenüber die unbürokratisch- effektive Zusammenarbeit mit dem Siegener Bauhof hervor, wenn es darum ging, spezifische Anliegen von Senioren rasch zu erfüllen.

 

Zeitzeugenveranstaltungen an weiterführenden Schulen im Sinne lebendiger Vergangenheit, so Arbeitskreissprecher Ernst Göckus, sollen ausgeweitet und vertieft werden.  Das Projekt „E-Bike für Senioren“ ist in Vorbereitung. Nähere Informationen erfolgen noch.


Gesetzliche Betreuung

21. Januar 2019



Gesetzliche Betreuung - hierüber berichteten Frau Peter und Herr Kasper von der Betreuungsbehörde der Universitätsstadt Siegen auf der ersten Sitzung des Seniorenbeirats in diesem Jahr.

Das Wesen der Betreuung besteht darin, dass für eine volljährige Person ein/e Betreuer/in bestellt, wird welche/r in einem genau begrenzten und schriftlich festgelegten Umfang für die betreffende Person handelt.

 

Kernpunkte des Betreuungsgesetzes von 1992, Voraussetzung der Betreuung sowie Betreuungsverfahren wurden anschaulich und fallbezogen erläutert. In den meisten Fällen sind es Angehörige, welche die Betreuung übernehmen. Eine wichtige Voraussetzung ist in dem Zusammenhang eine Vorsorgevollmacht der betreffenden Person. Kosten bei Fremdbetreuung wurden aufgezeigt.

 

Vielfältige Rückfragen von Mitgliedern des Seniorenbeirates konnten kompetent beantwortet werden. Die Referenten boten weitere Informationen an und stellten sich als Ansprechpartner für Detailfragen zur Verfügung.

 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt galt dem Austausch mit Siegener Partnerstädten. So wird zurzeit ein Programm für einen Gegenbesuch der Seniorenvertreter aus Ypern erstellt.

Erste Planungsschritte für eine Fahrt nach Zakopane im September sind in Arbeit.

 

Zudem soll jeweils einmal im Monat mittwochs ein Smartphonekurs für Vertreter der dritten Generation in Geisweid angeboten werden. Nähere Informationen erfolgen noch.


Siegener Seniorenbeirat zu Gast bei der Polizei

15. Januar 2019



Auf Initiative von Helmut Plate, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr und Sicherheit, folgten Mitglieder des Seniorenbeirates einer Einladung der Kreispolizeibehörde.

 

Polizeihauptkommissar Uwe Weinhold berichtete anschaulich, engagiert und facettenreich  über die Anforderungen und vielfältigen Tätigkeiten der Polizeibeamten, illustriert durch einen Einblick in Leitstelle, Führungsraum sowie Schießanlage.

 

Der Besuch verdeutlichte den Tagesablauf eines Polizisten von alltäglichen Routineaufgaben bis hin zu Krisenentscheidungen in lebensbedrohlichen Situationen. Zudem wurden zahlreiche Fragen zur Sicherheit für Vertreter der dritten Generation umfassend beantwortet. Hierbei ermutigte Weinhold mit Nachdruck zur Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit.


Besonderes Interesse weckte der Besuch der Schießanlage

Mit Freude aufs E-Bike - aber sicher

05. Januar 2019



So heißt ein neues Projekt des Siegener Seniorenbeirats, in Zusammenarbeit mit dem Energieverein, unterstützt durch  die Polizei, die Verkehrswacht und den Allgemeinen deutschen Fahrradclub (ADFC).

 

Erster Termin ist der 13. März 2019 von 14 – 17.30 Uhr im Büro der Geisweider Senioren bzw. des Energievereins im Sparkassengebäude und auf dem Geisweider Marktplatz.

                         

Die Veranstaltung beginnt mit einem theoretischen Teil, u.a. mit Informationen über Funktionsweise des Elektrorades, unterschiedliche Fahrzeugtypen, Sicherheitserfordernisse und angemessenes Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr. Praktische Übungen schließen sich an auf verkehrsberuhigter Freifläche an. Einige Fahrzeuge werden von der Stadt Siegen zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch ist zudem eine längere Radtour möglich, um das Fahrzeug auch unter Realbedingungen zu testen.

Kommt Zeit, kommt Rad

Der frühe Termin wurde bewusst vor Beginn der eigentlichen Radsaison gewählt, damit viele Senioren ihre Fähigkeiten erproben können, bevor sie  möglicherweise die Anschaffung eines E-Bikes planen.  Die Veranstalter hoffen, dass sich zahlreiche Vertreter der 3. Generation animiert fühlen, noch einmal etwas Neues auszuprobieren. Unter 60- Jährige werden aber nicht abgewiesen. Schließlich wohnt jedem Anfang ein neuer Zauber inne. Wie der  Name des Projektes verrät,  soll die Freude im Mittelpunkt stehen, die Sicherheit aber auch nicht zu kurz kommen.

 

Weitere Veranstaltungen werden nach Absprache  auch in anderen Stadtteilen geplant.

 

Auskunft erteilt:  Herr Dr. Horst C. Uzar, Droste-Hülshoff-Str. 2,  57078 Siegen, Tel. 0271-89269.